Malediven

„In diesem Paradies ist der Mensch nur zu Gast, und er muss sich auch so verhalten.“
Zitat: Jacques-Yves Cousteau

Allgemeine Informationen:
flagge-malediven-flagge-rechteckig-50x75Die Malediven sind seit 1965 unabhängig und seit 1968 eine Republik, seit mehr als 2500 Jahren bewohnt, die Bevölkerungszahl stieg 2012 auf ungefähr 330.000.

Geografie:
Die Malediven sind in Nord-Süd Richtung ca. 800 km lang, aber in Ost-West Richtung nur 130 km breit.
Die Malediven bestehen aus ungefähr 1190 Inseln in 26 geografischen Atollen, die auf 19 verwaltungstechnische Atolle zusammengelegt wurden.

Das Fundament der Malediven ist ein unterseeischer Bergrücken, der im Gebiet der Inseln bis maximal 50 Meter unter den Meeresspiegel reicht. Auf den Gipfeln dieses Berges siedelten sich Korallen an, die dem Licht entgegen an die Oberfläche wuchsen. Auf den malediven-karteabgestorbenen Korallenriffen lagerte sich Korallensand an und auf den größeren Sandbänken, die weit genug aus dem Wasser ragten, siedelten sich Pflanzen aus Samen an, die durch die Strömung angespült worden waren.
Da die Inseln der Malediven durchschnittlich nur etwa 2-3 Meter aus dem Meer ragen, werden sie beim Ansteigen des Meeresspiegels durch die allgemeine Erderwärmung als eines der ersten Länder im Meer versinken. Wie lange das noch dauert, weiß man nicht. Wissenschaftler rechneten noch vor etwa 10 Jahren mit 70-100 Jahren, inzwischen wurden die Prognosen für das Ansteigen des Meeresspiegels durch das Abschmelzen des Polareises schon mehrmals drastisch korrigiert!
Eine Erhöhung des Meeresspiegels um nur 10 cm wirkt sich auf den Verlauf der Strömungen aus: Strände und Sandbänke verschwinden oder werden verlagert. Ein Ansteigen um 50 cm würde jedoch bedeuten, dass auf allen Inseln zuerst der Strand weggespült würde und die Vegetation durch die nun höhere Brandung bei Flut abstirbt und danach der Sandboden innerhalb kurzer Zeit ebenfalls weggespült würde, so dass nur mehr vereinzelte tote Korallenbänke und Betonfundamente aus dem Meer ragen …

Einreisebestimmungen:
EU-Bürger benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig sein muss.
Ein Visum wird bei Ankunft automatisch für 30 Tage ausgestellt.

Religion:
Die Religions- und Staatsform ist der Islam.
“Oben ohne“ oder nackt baden ist überall strengstens verboten.
Alkohol und Schweinefleisch wird nur in den Resorts verkauft und serviert.
Männer dürfen eine Moschee nur mit langen Hosen betreten, Frauen überhaupt nicht.
Frauen müssen, außer auf den Hotel-Inseln, ihre Schultern, Oberarme und Knie immer bedeckt halten.

Klima:
Von Mai bis Oktober wird das Wetter vom Südwest-Monsun beeinflusst und vom November bis April vom Nordost-Monsun. Am wenigsten regnet es normalerweise von Januar bis März, am meisten von Juni bis August, aber auch in den Wechselmonaten Mai und November kann es öfters regnen. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt auf den Malediven zwischen 23° und 32°C und die Wassertemperatur zwischen 28° und 30°C. Das sind natürlich nur statistische Werte, denn auf das Wetter kann man sich heute nirgends mehr hundertprozentig verlassen ;-).

Rifftypen:

  • Falhu: Von Riffen eingeschlossene Lagune mit einer, oder mehreren Inseln
  • Faru: Großes Korallenriff, das bei Ebbe teilweise aus dem Meer ragt
  • Finolhu: Insel mit wenig, oder gar keinen Kokosnusspalmen
  • Fushi: Große Insel, die meistens am Atollrand liegt
  • Giri: Dicht unter der Oberfläche liegendes kleines Riff, Hindernis für die Schifffahrt
  • Kandu: Riffkanal, meistens am Außenriff
  • Nagu: Riff-Finger, meistens an einem Hausriff oder Thila
  • Thila: Etwas tiefer liegendes Riff, ist auch bei Ebbe kein Hindernis für die Schifffahrt

Finifenmaa

Nationalblume:
Finifenmaa, eine rosa Rose

Nationalbaum:
Kokospalme

(Quelle: www.malediven.at)

Währung:
Die maledivische Währung ist die Rufiyaa (MVR) und Laari.
1 RF = 100 Laari
1 Euro = 13 Rupien
Die Ein- bzw. Ausfuhr von Landeswährung ist nicht erlaubt.
Devisen können in unbegrenzter Höhe ein- bzw. ausgeführt werden.
Allerdings bezahlt man in den Resorts mit Kreditkarte oder Dollar. Für Trinkgelder kann man auch Euro einsetzen, allerdings kann das Personal Euro-Münzen nicht in der Bank umtauschen.
Sofern man also gefragt wird, Münzen in Euro-Scheine zu wechseln, tut man dem Personal einen großen Gefallen.

Sprache:
Die Bevölkerung spricht Dhivehi, mit Englisch kann man sich überall verständigen.

Zeitverschiebung:
MEZ Sommerzeit +3 Stunden
MEZ Winterzeit +4 Stunden

Nationalhymne:

Musik/Text in Divehi und engl. Übersetzung

Youtube-Video mit Bildern

REFRAIN:
Gavmii mi ekuverikan matii tibegen kuriime salaam,
Gavmii bahun gina heyo du’aa
Kuramun Kuriimesalaam.

Gavmii nishaanang hurumataa ekuboo lambai tibegen
Audaanakan libigen e vaa didaak kuriime salaam.
REFRAIN
Nasraa nasibaa kaamyaabuge ramzakang himenee

Fessaa rataai hudaa ekii fenumun kuriime salaam.
REFRAIN